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Tierschutzgesetze

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Puppy in prison

Hunde haben jetzt auch Rechte

Die neue Tierschutzgesetzgebung (d.h. die eidgenössische Tierschutzverordnung (TSchV) vom 23. April 2008 (Stand am 1. März 2009)) schützt Heute die Rechte u.a. der Hunde. Wir zitieren hier ein paar Auszüge aus der vorbildlichen Schweizer Gesetzgebung:

Art. 70 Sozialkontakt

1 Hunde müssen täglich ausreichend Kontakt mit Menschen und, soweit möglich mit anderen Hunden haben.
2 In Boxen oder Zwingern sind Hunde paarweise oder in Gruppen zu halten, ausgenommen unverträgliche Tiere. Steht kein geeigneter Artgenosse zur Verfügung, können Hunde für kurze Zeit allein gehalten werden.
3 Für Nutzhunde sind die Kontakte mit Menschen und anderen Hunden dem Einsatzzweck anzupassen.

Art. 71 Bewegung

1 Hunde müssen täglich im Freien und entsprechend ihrem Bedürfnis ausgeführt werden. Soweit möglich sollen sie sich dabei auch unangeleint bewegen können.

2 Können sie nicht ausgeführt werden, so müssen sie täglich Auslauf haben. Der Aufenthalt im Zwinger oder an der Laufkette gilt nicht als Auslauf.

3 Angebunden gehaltene Hunde müssen sich während des Tages mindestens fünf Stunden frei bewegen können. In der übrigen Zeit müssen sie sich in einem Bereich von mindestens 20 m2 an einer Laufkette bewegen können. Sie dürfen nicht meinem Zughalsband angebunden werden. ...

Art. 73 Umgang mit Hunden

  • Aufzucht und Erziehung der Hunde sowie der Umgang mit ihnen müssen die Sozialisierung gegenüber Artgenossen und Menschen sowie die Gewöhnung an die Umwelt gewährleisten. Für Nutzhunde ist die Sozialisierung dem Einsatzzweck anzupassen.
  • Beim Umgang mit Hunden sind Strafschüsse, das Verwenden von Stachelhalsbändern und übermässige Härte, wie das Schlagen mit harten Gegenständen, verboten. Verhaltenskorrekturmassnahmen müssen der Situation angepasst erfolgen.

Doppelte Ausbildungspflicht

All diese Rechte des Tierschutzes gelten nichts, wenn niemand davon Kenntnis erlangt oder wenn die Hundehalter gar nicht in der Lage sind, einen unangeleinten, also freilaufenden Hund Tag für Tag und mit Kontakt zu anderen Menschen und Hunden unter Kontrolle zu halten. Dafür ist erhebliches Training Voraussetzung.

Daher sieht Art 68 der neuen Tierschutzgesetzgebung (TSchV) eine doppelte Ausbildungspflicht für Hundehalter vor.

  • Sie müssen jetzt schon vor dem Kauf eines Hundes einen theoretischen Kurs besucht haben.
  • Und nachdem Sie den Hund erhalten haben, müssen Sie im ersten Jahr ein Training zusammen mit Ihrem Hund absolvieren. Dabei lernen Sie die Bedürfnisse und das Verhalten ihres Hundes kennen und wie Sie ihn in verschiedenen Alltagssituationen unter Kontrolle halten können.

Beide Ausbildungen müssen Sie bei einem autorisierten Hundetrainer machen, der selbst eine Ausbildung mit Zertifikat abgeschlossen hat, die vom Bundesamt für Veterinärwesen anerkannt wurde. Dieser Hundetrainer wird Ihnen nach einem erfolgreichem Kurs einen sogenannten Sachkundenachweis ausstellen. Ein Dokument, das Sie beim Kauf eines Hundes vorzeigen und dann gut aufbewahren, für den Fall, dass Sie diese Ausbildung nachweisen müssen.

Aus- und Weiterbildungsmassnahmen auf Anordnung (Art. 191 TSchV)

1 Die kantonale Behörde kann für Tierhalterinnen und Tierhalter, betreuende Personen oder Betriebe Aus- oder Weiterbildungsmassnahmen anordnen, wenn Mängel betreffend die Fütterung, die Betreuung oder die Pflege der Tiere oder andere Verstösse gegen die Bestimmungen der Tierschutzgesetzgebung festgestellt worden sind.

2 Die kantonale Behörde kann Hundehalterinnen und Hundehalter dazu verpflichten, Hundeerziehungskurse zu besuchen oder die erworbenen Fähigkeiten überprüfen zu lassen, wenn sie Mängel im Umgang mit Hunden festgestellt hat.

3 Die Kosten für die Aus- oder Weiterbildung gehen zu Lasten der Betriebe oder der Tierhalterinnen und Tierhalter.

Obiges wird z.B. auch angeordnet, wenn ein Hundebiss von einem Arzt oder Tierarzt behandelt wird und sein obligatorischer Bericht auf den Hundehalter aufmerksam macht.Sollte sich dann z.B. herausstellen, dass der Sachkundenachweis nicht einmal erworben wurde...

Hier finden Sie das Original der TSchV, falls Sie mehr dazu wissen wollen.

Art. 70
Sozialkontakt
1
Hunde müssen täglich ausreichend Kontakt mit Menschen und, soweit möglicmit anderen Hunden haben.
In Boxen oder Zwingern sind Hunde paarweise oder in Gruppen zu halten, ausgnommen unverträgliche Tiere. Steht kein geeigneter Artgenosse zur Verfügung, können Hunde für kurze Zeit allein gehalten werden.
Für Nutzhunde sind die Kontakte mit Menschen und anderen Hunden deEinsatzzweck anzupassen.
Welpen dürfen frühestens im Alter von 56 Tagen von der Mutter oder der Ammgetrennt werden.
Mutter- oder Ammenhündinnen müssen sich von ihren Welpen zurückziehkönnen.
Art. 71
Bewegung
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Hunde müssen täglich im Freien und entsprechend ihrem Bedürfnis ausgefühwerden. Soweit möglich sollen sie sich dabei auch unangeleint bewegen können.
Können sie nicht ausgeführt werden, so müssen sie täglich Auslauf haben. DAufenthalt im Zwinger oder an der Laufkette gilt nicht als Auslauf.
Angebunden gehaltene Hunde müssen sich während des Tages mindestens füStunden frei bewegen können. In der übrigen Zeit müssen sie sich in einem Bereivon mindestens 20 m2 an einer Laufkette bewegen können. Sie dürfen nicht meinem Zughalsband angebunden werden.
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