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Vereinsstatuten ASHTeL

Vereinsstatuten ASHTeL

I. Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Unter dem Namen „Association Suisse der Hunde-Trainer for e-Learning“ (kurz Ashtel)und im Folgenden "Verein" genannt – besteht ein Verein gemäss Artikel 60 - 79 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) als juristische Person.

  2. Der Verein besteht auf unbestimmte Dauer.

  3. Der Verein verfolgt ausschliesslich gemeinnützige Ziele und Zwecke.

  4. Sitz des Vereins ist 6300 Zug. Postanschrift: Ashtel, CH 6300 Zug

  5. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  6. Die Kommunikation innerhalb des Vereins erfolgt in Deutsch.

II. Zwecke

Die Zwecke des Vereins sind wie folgt formuliert:

  • Den Tierschutz zu fördern, indem wir unsere Mitmenschen darüber aufklären, welche Bedürfnisse unsere Haustiere haben und wie die Haustiere in unser Leben artgerecht zu integrieren sind. Es geht darum, die Würde und das Wohlergehen unserer Lieblinge zu fördern.

Definitionen:

Würde in diesem Zusammenhang ist der Eigenwert des Tieres, der im Umgang mit ihm geachtet werden muss. Die Würde des Tieres wird missachtet, wenn dem Tier insbesondere Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden, es in Angst versetzt oder erniedrigt wird, wenn tief greifend in sein Erscheinungsbild oder seine Fähigkeiten eingegriffen oder es übermässig instrumentalisiert wird;

Das Wohlergehen der Tiere ist namentlich gegeben, wenn:

1. die Haltung und Ernährung so sind, dass ihre Körperfunktionen und ihr Verhalten nicht gestört sind und sie in ihrer Anpassungsfähigkeit nicht überfordert sind,

2. das artgemässe Verhalten innerhalb der biologischen Anpassungsfähigkeit gewährleistet ist,

3. sie klinisch gesund sind,

4. Schmerzen, Leiden, Schäden und Angst vermieden werden;

Wer Tiere hält hat ihren Bedürfnissen in bestmöglicher Weise Rechnung zu tragen und für ihr Wohlergehen zu sorgen.

Das Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten.

Wer Tiere hält oder betreut, muss sie angemessen nähren, pflegen, ihnen die für ihr Wohlergehen notwendige Beschäftigung und Bewegungsfreiheit sowie Unterkunft gewähren.

III. Verwirklichung der Zwecke des Vereins

Die in diesen Statuten festgelegten Zwecke werden durch Projekte verwirklicht, die der Vorstand oder die Mitgliederversammlung beschliessen.

IV. Gemeinnützigkeit

1. Der Verein kann Mittel, sofern sie ausschliesslich für oben genannte Zwecke verwendet werden, auch für Körperschaften bzw. Körperschaften des Öffentlichen Rechts beschaffen und an sie weiterleiten sowie sich an Körperschaften beteiligen oder deren Mitglied werden oder Stiftungen gründen oder finanzieren.

  1. Der Verein verfolgt ausschliesslich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigen-wirtschaftliche Ziele.

  2. Mittel des Vereins dürfen nur für Zwecke gemäss Statuten verwendeten werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismässige Vergütungen begünstigt werden.

  3. Hundetrainer und andere gewerbliche Personen, die zum Vereinszweck beitragen – sofern ihr Beitrag über das übliche Engagement ehrenamtlicher Arbeit hinausgeht – können für ihre Leistungen marktüblich entlohnt werden. Diese Geschäftspartner schliessen Verträge mit dem Vorstand ab und sind selbst dafür verantwortlich, das so erzielte Einkommen zu versteuern.

V. Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, welche Ziel und Zweck des Vereins anerkennen und zu fördern bereit sind. Neue Mitglieder beginnen als Förder-mitglieder.

  2. Der Verein besteht aus Aktivmitgliedern, Fördermitgliedern und Ehrenmitgliedern.

  3. Aktives Mitglied kann jede Person werden, die im Verein oder einem von ihm geförderten Projekt aktiv mitarbeitet.

  4. Fördermitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich zwar nicht aktiv betätigen, jedoch die Ziele und den Zweck des Vereins fördern und unterstützen möchte.

  5. Zum Ehrenmitglied können natürliche Personen ernannt werden, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitglieder-versammlung erforderlich.

  6. Aufnahmegesuche werden von der Mitgliederversammlung entschieden.

VI. Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.

  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck - auch in der Öffentlichkeit - in ordnungsgemässer Weise zu unterstützen sowie die laut gültiger Beitragsordnung zu leistende Zuwendung pünktlich zu zahlen. Sie sind ausserdem dazu verpflichtet, dem Verein Änderungen ihrer Post- und E-Mail-Adresse umgehend mitzuteilen. Für Folgen, die sich daraus ergeben, dass das Mitglied dieser Pflicht nicht nachkommt, haftet das Mitglied und stellt den Verein von jeglicher Haftung frei.

  3. Aktive Mitglieder besitzen das aktive und passive Wahlrecht sowie das Antrags-, Stimm- und Rederecht auf Mitgliedsversammlungen.

  4. Fördermitglieder besitzen das Rede- und Antragsrecht auf Versammlungen, jedoch kein Stimm- oder Wahlrecht.

  5. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit und haben ansonsten die gleichen Rechte und Pflichten wie andere Mitglieder.

  6. Beschlüsse, die das Gesetz oder die Statuten verletzen, kann jedes aktive Mitglied, das nicht zugestimmt hat, von Gesetzes wegen binnen Monatsfrist, nachdem es von ihnen Kenntnis erhalten hat, beim Gericht anfechten.

VII. Beginn und Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand per Briefpost oder E-Mail beantragt werden. Über den Aufnahmeantrag entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Der Verein ist nicht verpflichtet, dem Antragsteller Ablehnungsgründe mitzuteilen.

  2. Die Mitgliedschaft endet durch

  • freiwilligen Austritt,

  • Ausschluss,

  • Tod des Mitglieds oder

  • Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.

  1. Der Austritt muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahrs unter Einhaltung einer halbjährigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden (gem. Art. 70 ZGB). Auf ausdrücklichen Wunsch kann der Austritt auch fristlos erfolgen, in diesem Falle sind aber dennoch die vollständigen Gebühren des laufenden Geschäftsjahres zu bezahlen.

  2. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Statuten, den Statutenzweck oder die Vereinsinteressen verstösst. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand. Gegen diesen Beschluss kann ein Mitglied ein Schiedsverfahren beantragen. In diesem Schiedsverfahren hat das Mitglied die üblichen Rechte auf eine Verteidigung. Wenn der Ausschlussantrag gegen den Vorstand gerichtet ist, übt die Mitgliederversammlung seine diesbezüglichen Aufgaben aus.

  3. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückerstattung von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

  4. Die Mitgliedschaft endet durch Streichung, wenn die Mitgliedsbeiträge nicht ordnungsgemäss entrichtet wurden. Wenn die Mitgliedsbeiträge in der ordentlichen Zahlungsfrist nicht eingehen, erfolgt eine erste Mahnung. Dieser folgt, nicht vor Ablauf von 30 Tagen, eine zweite Mahnung. Die Mahnungen erfolgen per Briefpost oder per eMail gemäss der Mitgliederliste. Jedes Mitglied soll seine eMail und Adresse online auf einer geeigneten Website aktuell halten. Die Streichung erfolgt frühestens zwei Wochen nach Versand der zweiten Mahnung. Alle Mahnungen haben schriftlich zu erfolgen. Der Vorstand bestimmt die Person oder Personen, in deren Kompetenz und Verantwortung die Streichung von Mitgliedern liegt, durch einfachen Beschluss. Die Streichung wird dem betroffenen Mitglied schriftlich sowie dem Gesamtvorstand in geeigneter Form zur Kenntnis gebracht.

  5. Eine Betreibung offener Beiträge findet nicht statt.

  6. Ein Mitglied kann unter Vorlage von Beweisen seiner Aktivitäten beim Vorstand den Antrag auf Anerkennung als aktives Mitglied stellen. Der Vorstand entscheidet über den Antrag. Ein solcher Vorstandsbeschluss kann von der Mitgliederversammlung revidiert werden. Bei Reduzierung der Aktivitäten kann der Vorstand beschliessen, dass das Mitglied den Status als Fördermitglied erhält.

VIII. Mitgliedsbeiträge u.a. Mittel

Die Mitgliederversammlung beschliesst den Jahresbeitrag und die Gebühren- und Beitrags-ordnung.

Mitglieder können darüber hinaus freiwillig für gewünschte Dienste weitergehende Spendenbeiträge entrichten. Der Vorstand beschliesst dies in der „Gebühren- und Beitragsordnung“.

Der Verein kann sich darüber hinaus über Legate, Aufnahmegebühren, Zuwendungen von Gönnern und der öffentlichen Hand, Sponsoring sowie Entschädigungen für Leistungen des Vereins finanzieren.

IX. Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. die Mitgliederversammlung,

  2. der Vorstand,

  3. der Schiedsrichter (fakultativ),

  4. Arbeitsgruppen (fakultativ),

  5. die Revisionsstelle (fakultativ).

X. Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung hat über grundsätzliche Fragen und Angelegenheiten des Vereins zu beschliessen.

  2. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:

    1. Vorstandsmitglieder, Schiedsrichter und Revisionsstelle wählen,

    2. Den Jahresbericht, die Jahresrechnung und die Bilanz genehmigen,

    3. Das Jahresbudget genehmigen,

    4. Den Vorstand entlasten,

    5. Den jährlichen Mitgliederbeitrag festlegen,

    6. Die Statuten und Statutenänderungen genehmigen,

    7. Über vorliegende Anträge beraten und entscheiden,

    8. Über Sachgeschäfte, welche ihr der Vorstand vorlegt, zu beraten und entscheiden,

    9. Über die allfällige Auflösung des Vereins beschliessen.

  3. Die Mitgliederversammlung ist bei Bedarf vom Vorstand einzuberufen.

  4. Der Vorstand hat eine ausserordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich und unter genauer Angabe von Gründen einzuberufen:

  • gemäss Vorstandsbeschluss, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder

  • wenn mindestens 20 % der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt oder

  • auf Antrag der Revisionsstelle.

  1. Eine Einladung zur Mitgliederversammlung muss mindestens 20 Tage vorher per Veröffentlichung auf einer vom Vorstand zu bestimmenden Webseite und zusätzlichem E-Mail-Rundbrief an die dort eingetragenen Mitglieder oder ersatzweise per Briefpost, unter Angabe der Tagesordnung und bereits vorliegender Anträge, erfolgen. Einsprüche gegen die Tagesordnung und Wahlvorschläge sowie eigene Anträge der Mitglieder müssen beim Vorstand spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung eingegangen sein.

  2. Die Frist zur Einladung kann bei Bedarf auch verkürzt werden, wenn kein Mitglied dagegen Einspruch erhebt. Etwaige Tagesordnungspunkte und Anträge bedürfen genau wie Dringlichkeitsanträge die Zustimmung der Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

  3. Spätere – auch während der Mitgliederversammlung gestellte – Anträge, ausgenommen Statutenänderungen, müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).

  4. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll festgehalten und allen Mitgliedern innerhalb von 60 Tagen nach der Mitgliederversammlung per Rund-E-Mail und ggfs. per Vereinswebsite oder ersatzweise per Brief zugänglich gemacht. Es wird von der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung genehmigt.

  5. Die schriftliche Zustimmung aller Mitglieder zu einem Antrag ist einem Beschluss der Vereinsversammlung gleichgestellt. (Art 66 3.a 2 ZGB). Dies kann insbesondere über Mitgliederforen auf der Vereinswebsite nach Diskussion im Forum realisiert werden. Das Verfahren dazu entwirft und beschliesst der Vorstand. - Ein Vorstandsmitglied kann solche Zirkularbeschlüsse zur Beglaubigung unterzeichnen, falls dies für die Aussenverhältnisse (Geschäftspartner, Banken oder Behörden) erforderlich wird.

XI. Stimmrecht und Beschlussfähigkeit

  1. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme.

  2. entfällt

  3. Die Abstimmung erfolgt nur dann geheim, wenn dies ausdrücklich von einem Mitglied verlangt wird.

  4. Jede ordnungsgemäss einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

  5. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen und gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.

  6. Für Statutenänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

  7. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht.

  8. Jedes Mitglied ist von Gesetzes wegen vom Stimmrechte ausgeschlossen bei der Beschlussfassung über ein Rechtsgeschäft oder einen Rechtsstreit zwischen ihm, seinem Ehegatten oder einer mit ihm in gerader Linie verwandten Person einerseits und dem Vereine anderseits.

  9. Ein Mitglied kann sein Stimmrecht einem anderen durch schriftliche Vollmacht für eine Sitzung übertragen.

XII. Vorstand

  1. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für 1 Jahr gewählt. Mehrmalige Wiederwahl ist möglich. Die Amtszeit des alten Vorstands endet 60 Tage nach der Neuwahl. Dem neu gewählten Vorstand ist bis zur Amtsübernahme Einblick in die Geschäfte des amtierenden Vorstands zu geben, um eine ordnungsgemässe Übergabe zu gewährleisten.

  2. Der Vorstand hat die Pflicht und das Recht alle Massnahmen zu ergreifen, die den Vereinszielen entsprechen, soweit diese nicht den Beschlüssen der Mitglieder-versammlung widersprechen.

  3. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

  • Präsident

  • Vizepräsident

  • Schriftführer/Aktuar

  • Schatzmeister/Kassier

  • Leiter für die Öffentlichkeit

Ämterkumulation ist zulässig.

  1. Eine Vorstandssitzung wird auf Antrag der Präsident oder auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes einberufen.

  2. Der Vorstand beschliesst mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder an der Abstimmung teilnehmen. Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt. Dieses Protokoll ist dem Vorstand spätestens zwei Monate nach Beschluss per eMail zugänglich zu machen. Im übrigen konstituiert sich der Vorstand selbst.

  3. Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtsdauer aus, ergänzt sich der Vorstand von selbst. Solche Wahlen sind an der nächsten Hauptversammlung zur Bestätigung vorzulegen.

  4. Der Vorstand erledigt oder delegiert alle Vereinsgeschäfte, die nicht durch die Statuten anderen Organen zugewiesen sind. Er kann Budgetüberschreitungen beschliessen, solange der Verein dadurch nicht zahlungsunfähig wird.

  5. Dem Vorstand stehen grundsätzlich alle Befugnisse zu, welche nicht ausdrücklich der Hauptversammlung vorbehalten sind. Es sind dies insbesondere:

a) Vorbereitung und Durchführung der ordentlichen und ausserordentlichen Hauptversammlungen

b) Ausarbeiten von Statuten, Anträgen und Reglementen

c) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

d) Planungen und Projekt

  1. Der Vorstand vertritt den Verein nach aussen.

  2. Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeiten Rechenschaft ab.

  3. Rechtsverbindlich für den Verein zeichnet jeweils ein Mitglied des Vorstandes.

  4. Die Haftung des Vorstands beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

  5. Jedes der Vorstandsmitglieder hat jeweils eine alleinige Einzel-Unterschriftvollmacht.

  6. Vorstandsbeschlüsse können an einer Sitzung gefasst werden oder in Form eines Zirkularbeschlusses, bei dem alle Vorstandsmitglieder mit ihrer Unterschrift Zustimmung oder Ablehnung ausdrücken. Im Internet-Zeitalter wird die Unterschrift durch einen zustimmenden oder ablehnenden Satz im Forum oder entsprechende Abstimmung ersetzt. Verlangt ein Vorstandsmitglied eine mündliche Diskussion, so muss diese gewährt werden und sei es in einer Telefonkonferenz (siehe Art 66 B ZGB „2. Die schriftliche Zustimmung aller Mitglieder zu einem Antrag ist einem Beschluss der Vereinsversammlung gleichgestellt.“). - Zwei Vorstandsmitglieder können solche Zirkularbeschlüsse zur Beglaubigung unterzeichnen.

  7. Der Verein kann einen Teil seiner Aktivitäten durch Angestellte ausführen lassen. Der Vorstand beschliesst die Zuständigkeit für das Personalwesen.

XIII. Der Schiedsrichter

  1. Der Vorstand beschliesst ein Reglement für ein Schiedsverfahren.

  2. Alle Streitigkeiten zwischen Mitgliedern, ob mit oder ohne Funktion, müssen vor den Schiedsrichter gebracht und entschieden werden, bevor ein Mitglied ein anderes vor anderen Gerichten verklagen darf oder sich mit seinen Vorwürfen an die Öffentlichkeit wenden darf.

  3. Sollte der gewählte Schiedsrichter selbst Partei sein, bestimmt der Vorstand ein anderes Mitglied für die Ausübung dieser Funktion.

  4. Sollte kein Schiedsrichter gewählt worden sein, kann der Vorstand einen einberufen.

  5. Wenn alle betroffenen Parteien damit einverstanden sind, kann der Schiedsrichter das Verfahren schriftlich führen oder vorbereiten.

XIV. Revisionsstelle

  1. Der Verein muss seine Buchführung durch eine Revisionsstelle ordentlich prüfen lassen, wenn zwei der nachstehenden Grössen in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren überschritten werden (Art. 69b ZGB): so muss der Verein seine Buchführung durch eine von der Hauptversammlung gewählte Revisionsstelle ordentlich prüfen lassen:

a) Bilanzsumme von 10 Millionen Franken;

b) Umsatzerlös von 20 Millionen Franken;

c) 50 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt.

  1. Sind vorstehende Kriterien nicht erfüllt, so muss dennoch eine Revisionsstelle gewählt werden, welche die Buchführung eingeschränkt prüft, wenn ein aktives Vereinsmitglied, das einer persönlichen Haftung oder einer Nachschusspflicht unterliegt, dies verlangt. Diese Nachschusspflicht besteht jedoch nicht in offenen Mitgliedsbeiträgen oder versprochenen Spenden, sondern ergibt sich z.B. aus übernommenen Bürgschaften etc.

  2. Sind die vorstehenden Kriterien nicht erfüllt kann auf Antrag eines aktiven Mitglieds und bei Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung trotzdem eine Revisionsstelle gewählt werden, wenn sich für diese Arbeit ehrenamtliche Mitglieder bereit erklären. Dies ist eine Revision nach Vereinsrecht, keine ordentliche oder eingeschränkte Revision.

  3. Die Revisionsstelle besteht aus zwei Rechnungsrevisoren, die nicht dem Vorstand angehören und nicht Angestellte des Vereins sind. Die Revisionsstelle wird von der Mitgliederversammlung für ein Geschäftsjahr gewählt. Mehrmalige Wiederwahl ist möglich. Ihr Amt endet mit der Abnahme der letzten Jahresrechnung. Eine Abberufung durch die Mitgliederversammlung ist jederzeit und fristlos möglich.

  4. Die Revisionsstelle prüft Bücher und Kasse, wenn sie diese Aufgabe nicht an eine Treuhandstelle delegiert und erstattet der Mitgliederversammlung jährlich Bericht mit begründetem Antrag auf Genehmigung oder Nichtgenehmigung der Jahresrechnung.

  5. Die Revisionsstelle kann jederzeit sämtliche Buchhaltungsunterlagen einsehen.

  6. Als Revisionsstelle können eine oder mehrere natürliche oder juristische Personen oder Personengesellschaften gewählt werden. Die Revisionsstelle muss nach Art. 69b Abs. 3 ZGB i.V.m. 728 bzw. 729 OR unabhängig sein.

  7. Die Revisionsstelle muss ihren Wohnsitz, ihren Sitz oder eine eingetragene Zweigniederlassung in der Schweiz haben. Hat der Verein mehrere Revisionsstellen, so muss zumindest eine diese Voraussetzungen erfüllen.

  8. Ist der Verein zur ordentlichen Revision verpflichtet, so muss die Hauptversammlung als Revisionsstelle einen zugelassenen Revisionsexperten bzw. ein staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen nach den Vorschriften des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 2005 wählen.

  9. Ist der Verein zur eingeschränkten Revision verpflichtet, so muss die Hauptversammlung als Revisionsstelle einen zugelassenen Revisor nach den Vorschriften des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 2005 wählen.

XV. Finanzen

  1. Der Vorstand führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben sowie über die Vermögenslage des Vereins. Ist der Verein zur Eintragung in das Handelsregister verpflichtet, so finden die Vorschriften des Obligationenrechts über die kaufmännische Buchführung Anwendung. (Art 69a ZGB)

  2. Das Vermögen des Vereins bildet sich aus den Mitgliederbeiträgen, Überschüssen der Betriebsrechnung, aus allfälligen Schenkungen, Spenden, Veranstaltungsbeiträgen und Vermächtnissen.

  3. Für die Verpflichtungen des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung der Vereinsmitglieder für die Verbindlichkeiten des Vereins ist ausgeschlossen.

  4. Mitglieder, deren Mitgliedschaft vor einer allfälligen Auflösung des Vereins erlischt, haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

  5. Das Geschäftsjahr fällt mit dem Kalenderjahr zusammen. Auf den 31. Dezember wird die Jahresrechnung abgeschlossen und ein Inventar erstellt.

XVI. Statutenänderung

  1. Für die Statutenänderung ist die Anwesenheit von mindestens drei Vierteln aller stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Erreicht die Zahl der Stimmberechtigten die erforderliche Wähler-Verhältniszahl nicht, so ist innerhalb von sechs Wochen eine zweite Hauptversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Zahl der Mitglieder.

  2. Für die Annahme eines Antrages auf Statutenänderung ist Dreiviertel-Mehrheit notwendig.

XVII. Auflösung des Vereins

  1. Für den Beschluss zur Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von mindestens drei Vierteln aller Mitglieder erforderlich. Erreicht die Zahl der Stimmberechtigten die erforderliche Wähler-Verhältniszahl nicht, so ist innerhalb von sechs Wochen eine zweite Hauptversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Zahl der Mitglieder.

  2. Für die Annahme eines Antrages auf Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertel-Mehrheit notwendig.

  3. Die Auflösung erfolgt auch von Gesetzes wegen, wenn der Verein zahlungsunfähig ist, sowie wenn der Vorstand nicht mehr statutengemäss bestellt werden kann. (Art 77.2 ZGB)

  4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seiner bisherigen gemeinnützigen Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere Körperschaft zwecks Verwendung im Sinne der Statuten. Den Empfänger bestimmt die Mitgliederversammlung zugleich mit dem Beschluss zur Auflösung des Vereins.

  5. Als Liquidatoren amten die Vorstandsmitglieder, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes abschliessend beschliesst.

Diese Statuten wurden in der vorliegenden Form von den Mitgliedern genehmigt.

Morgarten, 17. Januar 2016



Historie der Änderungen:

  • 23. Februar 2013 – Erste Beschlussfassung auf der Gründerversammlung

  • 16. März 2013: Ergänzung des Punktes XII.13

  • 23. Dezember 2013: Korrektur der Punkte I.4, III.1 und III.4

  • 8. April 2014: Diverse Änderungen

  • 17. Januar 2016:

  • Ergänzungen des Punkts X.9 um den 4. Satzes („Ein ... wird.“),

  • Neu XI.9

  • Korrektur in XII.3

  • Neuformulierung von XII.13

  • Neu XII.14

  • Neu XII.15.

 

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